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Buchempfehlung: Den Tagen mehr Leben geben, von D.

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Buchempfehlung: Den Tagen mehr Leben geben, von D. Schipper - Herder Verlag
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Buchempfehlung: Den Tagen mehr Leben geben, von D. Schipper - Herder Verlag


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Kochen Essen Starkoch Leben Sterben Hospiz Leuchtfeuer Hamburg Udo Lindenberg

Bücher

Buchempfehlung: Den Tagen mehr Leben geben, von D. Schipper - Herder Verlag  

Lesetipp:

Der Fernsehjournalistin und Autorin D�rte Schipper ist ein bemerkenswert spannendes und �berraschendes Buch gelungen �ber das Sterben � und das Geheimnis eines erf�llten Lebens. Dem Buch vorausgegangen ist eine Fernsehdokumentation in der ARD, f�r die die Autorin mit dem Erich-Klabunde-Preis ausgezeichnet wurde.

Doerte Schipper
DEN TAGEN MEHR LEBEN GEBEN
Der Starkoch vom Hospiz und seine G�ste
Vorwort von Udo Lindenberg

Verlag Herder - 256 Seiten, kartoniert
ISBN: 978-3-451-06609-2 � EUR 9, 99

Vorstellung:
"Ich definiere mich als Koch nicht mehr dar�ber, wie viel gegessen wird, sondern ob ich die Menschen damit erreiche."

Fr�her war er K�chenchef in einem Nobelrestaurant. Heute kocht er im "Leuchtfeuer", einem Hamburger Hospiz. Die meisten seiner G�ste haben Krebs im Endstadium. Ob Steak, Labskaus, Coq au Vin oder eine aufw�ndige Torte, Ruprecht, der Koch, erf�llt jeden kulinarischen Wunsch. Tagt�glich erlebt er aufs Neue, wie wichtig es den Bewohnern im Hospiz ist, noch einmal ihre Lieblingsgerichte genie�en zu k�nnen. Kr�uter, Gew�rze, den individuellen Geschmack zu treffen, ist f�r den Koch nicht immer leicht. Oft geht es nur um Nuancen, und er braucht mehrere Anl�ufe. "Wenn ich es schaffe, ein Essen genau so zu kreieren, wie ein Sterbenskranker sich das vorgestellt hat, kann ich mich jedes Mal aufs Neue dar�ber freuen."

Seit der Gr�ndung des Hospizes vor elf Jahren ist der Koch sein eigener Chef de Cuisine in einem Zuhause f�r Todkranke. Mitten in St. Pauli bietet das Hospiz Platz f�r elf Bewohner. Die meisten leben hier nicht l�nger als ein paar Wochen. In der Eingangshalle h�ngt in gro�en Buchstaben der Leitspruch des Hauses: "Wir k�nnen dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben." Diese Worte hat der Koch verinnerlicht. Das Leben der Kranken verl�ngern kann er nicht, es vers��en schon. Vor elf Jahren, als er den Job annahm, wurde er �fters gefragt, ob es nicht absurd sei, f�r Todkranke zu kochen. Er selbst hat sich diese Frage nie gestellt. Die Bedeutung, die Essen haben kann, ist ihm durch die Arbeit im Hospiz immer klarer geworden. "Essen hei�t, ich lebe noch!"

Der Job ist einzigartig, seine Motivation auch. Viele Jahre hat er in der gehobenen Gastronomie gearbeitet. Als Spitzenkoch h�tte er weiter Karriere machen k�nnen ... Doch seine Arbeit hat ihn nicht befriedigt, er vermisste den Kontakt zu den Menschen, die er bekochte. Im Hospiz zu arbeiten ist f�r ihn wie ein Sechser im Lotto �nicht finanziell, aber menschlich betrachtet.

Rolf F�hring hat Bauchspeicheldr�senkrebs. Nach wochenlanger Appetitlosigkeit im Krankenhaus, wird er schon am ersten Tag im Hospiz Ruprechts hungrigster Gast. Seitdem Horst Reckling im Hospiz ist, m�chte er immer nur seinen Lieblingsquark. Erst seit neun Jahren ist er mit seiner geliebten Beate verheiratet. Die Beiden h�tten sich so gerne noch etwas mehr Zeit miteinander gew�nscht.
"Es mag verr�ckt klingen", sagt Gudrun Fischer, "aber ich verbringe jetzt am Ende meines Lebens Ferien wie in einem Grandhotel. Mit fast allem, was Freude bereitet." Ausgerechnet ihr, die sie ihr Leben lang gut und gerne a�, dr�ckt ein riesengro�er Tumor auf den Magen.
Vor vier Monaten zog es Renate Sammer den Boden unter den F��en weg: Lungenkrebs im Endstadium. Ihr Leben lang hatte sie sich alleine durchgeboxt, jetzt pl�tzlich ist sie von anderen abh�ngig. Den Koch schlie�t sie ins Herz. Sein Steckr�benmus ist ein Gedicht. F�r eine kurze Zeit werden die Todkranken f�r den Hospizkoch vertraute Gesichter. Er erf�hrt einen kleinen und gleichzeitig letzten Ausschnitt ihres Lebens. Die Bewohner erz�hlen von sich, ihrer Vergangenheit, ihrem Umfeld, ihren Sorgen, �ngsten und Freuden. �ber das Essen wird Ruprecht Schmidt ihr Vertrauter, ein au�ergew�hnlicher Sterbebegleiter.

Mit dem Einzug ins Hospiz r�ckt f�r die sterbenskranken Menschen das Endg�ltige immer n�her. Vorbei mit: "Das kann ich noch n�chstes Jahr machen." Es gilt nur noch das Heute und Jetzt. So unterschiedlich, wie sie gelebt haben, gehen die Menschen auch mit der Gewissheit um, bald sterben zu m�ssen. Viele f�hlen sich wie zu Hause und gut aufgehoben in der famili�ren Atmosph�re des Hospizes. Einige f�hlen sich abgeschoben und lassen ihren Frust genau an den Menschen aus, die sie am meisten lieben. F�r die einen ist der Tod ein Tabu, andere reden pausenlos �ber das Sterben � mit schwarzem Humor, Ironie, oder abgekl�rt und n�chtern. Manche finden Trost in der Religion, manche im Sarkasmus. Begriffe wie Harmonie und Dankbarkeit werden pl�tzlich wichtig. Zwischenmenschliche "Baustellen", die schon seit Jahren g�ren, sollen unbedingt noch schnell bereinigt werden. Es k�nnen sich aber auch neue auftun. Verhalten, W�nsche und Gedanken der Menschen ver�ndern sich, je n�her der Tag r�ckt. Wer heute noch Scherze macht, kann morgen unendliche Angst haben, verbittert sein oder umgekehrt.

Trotz der extremen Gef�hlsschwankungen, zeigt sich bei den Bewohnern eines durchgehend: Auch wer unwiderruflich wei�, seine Tage sind gez�hlt, kann noch genie�en, lachen und Momente des Gl�cks erleben.

Lebensbejahend, wie die Atmosph�re im Hospiz, ist auch das Buch. Es erz�hlt �ber einen au�ergew�hnlichen Koch und die Lebensgeschichten seiner G�ste.


Preis: 9,99

  Unheilbar krank - die grte Chance || Urlaub mit Hund - Camping mit Hund  




Lesetipp: Der Fernsehjournalistin und Autorin D�rte Schipper ist ein bemerkenswert spannendes und �berraschendes Buch gelungen �ber das Sterben � und das Geheimnis eines erf�llten Lebens. Dem Buch vorausgegangen ist eine Fernsehdokumentation in der ARD, f�r die die Autorin mit dem Erich-Klabunde-Preis ausgezeichnet wurde. Doerte Schipper DEN TAGEN MEHR LEBEN GEBEN Der Starkoch vom Hospiz und seine G�ste Vorwort von Udo Lindenberg Verlag Herder - 256 Seiten, kartoniert ISBN: 978-3-451-06609-2 � EUR 9, 99 Vorstellung: "Ich definiere mich als Koch nicht mehr dar�ber, wie viel gegessen wird, sondern ob ich die Menschen damit erreiche." Fr�her war er K�chenchef in einem Nobelrestaurant. Heute kocht er im "Leuchtfeuer", einem Hamburger Hospiz. Die meisten seiner G�ste haben Krebs im Endstadium. Ob Steak, Labskaus, Coq au Vin oder eine aufw�ndige Torte, Ruprecht, der Koch, erf�llt jeden kulinarischen Wunsch. Tagt�glich erlebt er aufs Neue, wie wichtig es den Bewohnern im Hospiz ist, noch einmal ihre Lieblingsgerichte genie�en zu k�nnen. Kr�uter, Gew�rze, den individuellen Geschmack zu treffen, ist f�r den Koch nicht immer leicht. Oft geht es nur um Nuancen, und er braucht mehrere Anl�ufe. "Wenn ich es schaffe, ein Essen genau so zu kreieren, wie ein Sterbenskranker sich das vorgestellt hat, kann ich mich jedes Mal aufs Neue dar�ber freuen." Seit der Gr�ndung des Hospizes vor elf Jahren ist der Koch sein eigener Chef de Cuisine in einem Zuhause f�r Todkranke. Mitten in St. Pauli bietet das Hospiz Platz f�r elf Bewohner. Die meisten leben hier nicht l�nger als ein paar Wochen. In der Eingangshalle h�ngt in gro�en Buchstaben der Leitspruch des Hauses: "Wir k�nnen dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben." Diese Worte hat der Koch verinnerlicht. Das Leben der Kranken verl�ngern kann er nicht, es vers��en schon. Vor elf Jahren, als er den Job annahm, wurde er �fters gefragt, ob es nicht absurd sei, f�r Todkranke zu kochen. Er selbst hat sich diese Frage nie gestellt. Die Bedeutung, die Essen haben kann, ist ihm durch die Arbeit im Hospiz immer klarer geworden. "Essen hei�t, ich lebe noch!" Der Job ist einzigartig, seine Motivation auch. Viele Jahre hat er in der gehobenen Gastronomie gearbeitet. Als Spitzenkoch h�tte er weiter Karriere machen k�nnen ... Doch seine Arbeit hat ihn nicht befriedigt, er vermisste den Kontakt zu den Menschen, die er bekochte. Im Hospiz zu arbeiten ist f�r ihn wie ein Sechser im Lotto �nicht finanziell, aber menschlich betrachtet. Rolf F�hring hat Bauchspeicheldr�senkrebs. Nach wochenlanger Appetitlosigkeit im Krankenhaus, wird er schon am ersten Tag im Hospiz Ruprechts hungrigster Gast. Seitdem Horst Reckling im Hospiz ist, m�chte er immer nur seinen Lieblingsquark. Erst seit neun Jahren ist er mit seiner geliebten Beate verheiratet. Die Beiden h�tten sich so gerne noch etwas mehr Zeit miteinander gew�nscht. "Es mag verr�ckt klingen", sagt Gudrun Fischer, "aber ich verbringe jetzt am Ende meines Lebens Ferien wie in einem Grandhotel. Mit fast allem, was Freude bereitet." Ausgerechnet ihr, die sie ihr Leben lang gut und gerne a�, dr�ckt ein riesengro�er Tumor auf den Magen. Vor vier Monaten zog es Renate Sammer den Boden unter den F��en weg: Lungenkrebs im Endstadium. Ihr Leben lang hatte sie sich alleine durchgeboxt, jetzt pl�tzlich ist sie von anderen abh�ngig. Den Koch schlie�t sie ins Herz. Sein Steckr�benmus ist ein Gedicht. F�r eine kurze Zeit werden die Todkranken f�r den Hospizkoch vertraute Gesichter. Er erf�hrt einen kleinen und gleichzeitig letzten Ausschnitt ihres Lebens. Die Bewohner erz�hlen von sich, ihrer Vergangenheit, ihrem Umfeld, ihren Sorgen, �ngsten und Freuden. �ber das Essen wird Ruprecht Schmidt ihr Vertrauter, ein au�ergew�hnlicher Sterbebegleiter. Mit dem Einzug ins Hospiz r�ckt f�r die sterbenskranken Menschen das Endg�ltige immer n�her. Vorbei mit: "Das kann ich noch n�chstes Jahr machen." Es gilt nur noch das Heute und Jetzt. So unterschiedlich, wie sie gelebt haben, gehen die Menschen auch mit der Gewissheit um, bald sterben zu m�ssen. Viele f�hlen sich wie zu Hause und gut aufgehoben in der famili�ren Atmosph�re des Hospizes. Einige f�hlen sich abgeschoben und lassen ihren Frust genau an den Menschen aus, die sie am meisten lieben. F�r die einen ist der Tod ein Tabu, andere reden pausenlos �ber das Sterben � mit schwarzem Humor,


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